Sirg Schützbach ist mit unserem Fahrwerk Deutscher Meister geworden!
Mit einem Paukenschlag beendete das Team Ortema Fuchs das Finale der Deutschen Sandbahn-Meisterschaft im bayerischen Pfarrkirchen. Sirg Schützbach wurde Deutscher Meister, Jörg Tebbe verlor erst im Stechen Rang 3 und Stephan Katt stand als Sechster ebenfalls im Finale der Tagesbesten.
Pfarrkirchen ist ein gutes Pflaster für Sirg Schützbach: Letztes Jahr gewann er auf der 1000-Meter-Sandbahn den Grand Prix, vergangenen Sonntag holte er nach 1998 (Deutscher Bahnpokal-Sieger) seinen zweiten nationalen Titel. Ein Titel, der fast so schwer zu holen ist wie ein Sieg in der WM:
Unter den 18 besten Deutschen fanden sich acht aktuelle Grand-Prix-Fahrer, die alle zu den Top-16 der Welt zählen. «Es gibt nur wenige Ausländer, die auf der Sandbahn so stark sind wie die Deutschen», sagte Sirg Schützbach. «Deshalb rangiert dieser Sieg in meiner persönlichen Rangliste auf Rang 2 – nach meinem GP-Sieg. Freilich war international gesehen mein Gewinn der Grasbahn-Europameisterschaft wichtiger.»
Schützbach zog als Punktbester ins Finale ein und hatte bis dahin nur zwei Zähler abgegeben. «Die Startplätze außen waren erstaunlich schlecht. Dort lag zu viel Sand. Danach war der Weg außen herum zu weit.» Im Finale konnte es sich Schützbach sogar erlauben Zweiter hinter Weltmeister Gerd Riss zu werden und trotzdem sicher den Titel zu holen: «Ich hätte in der ersten Kurve dagegen halten können, wenn ich es hätte müssen. Aber warum unnötig ein Risiko eingehen? Mir war klar, dass jeder außer Jörg Tebbe vor mir sein darf, so lange ich auf Rang 2 liege.»
Jörg Tebbe fuhr wie Schützbach ein brillantes Rennen und zog mit nur einem Punkt weniger als der Schwabe ins Finale ein. Dort hatte er einen schlechten Start, kämpfte sich an Richard Speiser vorbei, wurde aber trotzdem nur Vierter. Damit lag Tebbe punktgleich mit Bernd Diener auf Rang 3 – ein Stechen musste her. Tebbe wählte den Startplatz ganz außen und lag schon in der ersten Kurve hinter Diener – der Podestplatz war dahin. «Im Halbfinale hatte ich von ganz außen einen super Start, deshalb wählte ich ihn im Stechen wieder», erklärte Tebbe. Seine Enttäuschung über Rang 4 war am Montagmorgen verflogen: «Mein Ziel waren die Top-6, alles besser war Zugabe. Mir ist es in Pfarrkirchen in der Vergangenheit nie gut gelaufen.»
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| Schützbach... |
.,..und Tebbe in Aktion. |
Stephan Katt war nach den Vorläufen Vierter, wurde im Finale aber nur Letzter und fiel so auf Gesamtrang 6 zurück. «Nach dem Start war ich
Dritter, dann zog Sirg aber so weit nach innen, dass ich bis an die Innenkante fahren musste, wo es sehr glatt war», so Katt. «So sind mir
zwei außen vorbei gefahren. Mein Start selber war super, ich konnte aber nicht nachkuppeln, weil zu wenig Hydraulikdruck da war. Mit Rang 6 bin ich
aber zufrieden, das ist mehr, als ich erwartet hatte. Letzte Woche hatte ich so große Schwierigkeiten mit meiner Hand, dass ich über eine Operation
nachdachte. Dann entschloss ich mich aber, es in Pfarrkirchen zu versuchen und es ging auch ganz gut.»
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| Von li. nach re.: Riss, Schützbach und Diener |
Team Ortema Fuchs |
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