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Kundenbericht von Geir Andersen aus Norwegen, nachdem er seine BMW F 800 GS bei uns umrüsten ließ:

Tieferlegung meiner 800 GS

Hi,
endlich war es an der Zeit, dass ich mein Motorrad tieferlegen wollte, habe Oslo in Norwegen um 05:00 Uhr Morgens verlassen, um die Fähre nach Dänemark in Larvik zu erreichen.
Ich habe die neue Schnellfähre gewählt, kostete 47 Pfund inklusive meines Motorrades und hat 3,5 Stunden gebraucht.
Super Fähre, eine alternative Möglichkeit, um nach Norwegen zu gelangen, wenn die Newcastle Fähre nach Bergen schließt.
Ich kam um 20:30 Uhr in Nordhorn, Deutschland, an und checkte im Inside-Hotel ein. Früh am nächsten Morgen fuhr ich zu Wilbers Suspension in der Alfred Mozer Straße. Dort traf ich eine nette Dame, die mich noch etwas weiter die Straße runter zum Wilbers Workshop schickte.
 
Dort hatten sie mich in ihren Unterlagen und mein Motorrad wurde sofort an die Reihe genommen und die Arbeit begann.
Bei einer Bestellung erfragt man alle möglichen Daten und Spezifikationen wie Fahrergewicht, Fahrstil, Straßen-, Off-Road- oder Soziusbetrieb oder nicht und das Gepäck, welches man normaler Weise auf längeren Reisen mit sich führt. All das, um ein hinteres Federbein vorab zu bauen, das zu eurem Fahrstil passt.
 
Es gab Kaffee und später haben sie das Mittagessen von Außerhalb hereingebracht.
Nachdem ich mit dem Meister im Shop gesprochen hatte, entschied ich mich, mein Motorrad um 60 mm tiefer zu legen. Ich befürchtete, dass das Motorrad wie ein Chopper aussehen würde, aber selbst dann hätte ich das Fahrwerk jederzeit auf Normallänge oder auf eine Tieferlegung von 30 mm umbauen können – Wilbers bietet Beides an!
 
Die ganze Prozedur dauerte dann doch länger als erwartet, da ich einen Tag früher als abgemacht angekommen war und es erst die zweite 800 GS war, die sie derart tiefer gelegt hatten. Man sagte mir, ich könnte das Motorrad am nächsten Morgen um 10:00 Uhr wieder abholen. Man organisierte mir einen Fahrer, der mich zum Hotel zurückfuhr. Früh aus den Federn am nächsten Morgen nach ein Paar Bieren und was zu essen abends im Hotel.
 

Das Motorrad war fast fertig als ich ankam, musste noch den Seitenständer kürzen und die Bodenplatte wieder dran schweißen.
Nachdem mein Fahrzeug wieder auf den Räder stand, haben sie mir die Federvorspannung eingestellt und überprüft, dass alles zu 100% in Ordnung war. Ich machte mich auf den Weg nach Norwegen um 12:30 Uhr und kam am nächsten Morgen um 04:00 Uhr in Oslo an.
Bin 1300 km die Nacht hindurch gefahren.

Und das Motorrad?
Ich war sehr überrascht, als ich bei hoher Geschwindigkeit die ersten  LKWs überholte. Es gab nicht die geringsten Turbulenzen. Man kann es gar nicht vergleichen mit dem Fahrverhalten vor dem Fahrwerksumbau, als Motorrad und Kopf wie eine Strohpuppe umher geworfen wurden, es fährt sich jetz phantastisch! Kein Winddruck am Oberkörper, kein steifer Nacken und spitzen Handling! Ich habe bei 140 km/h den Lenker losgelassen und das Motorrad fuhr einfach weiter, als sei nichts geschehen. Ich war total entgeistert!

Wie das zu Stande kommt, kann ich nicht komplett erklären. Der Luftdruck näher am Boden könnte schwächer sein als weiter oben, oder vielleicht, dass der Gravitationsschwerpunkt verändert wurde, oder es ist, dass das großartige Wilbers Racing Suspension Fahrwerk ganz einfach seinen Job beherrscht. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus all diesen Faktoren.

 

Da die Heimreise ausschließlich auf Autobahnen und Schnellstraßen stattfand, habe ich das Motorrad heute Morgen ausgiebig auf den kurvigen Straßen in meiner Umgebung getestet. Ich bin heute 200 km auf ausschließlich kurvigen Straßen gefahren und das Motorrad fühlt sich wie eine Rennmaschine an – das fördert das Selbstvertrauen immens. Bin viele links- rechts Kurven bei einer Geschwindigkeit gefahren, die ich vorher nicht gewagt hätte und das Motorrad blieb immer stabil.
 
Ich bin ein sehr zufriedener Kunde, das Motorrad ist auf mich persönlich abgestimmt und lässt sich perfekt handhaben. Am Besten: Ich bekomme endlich beide Füße flach auf den Boden!
 
Aber kann ich damit noch ins Gelände fahren? Ich habe die Maschine auf einer Schotterstraße in der Nähe meines Hauses gefahren. Überhaupt kein Problem, solange man auf dem Schotter bleibt und nicht Off-Road durch Gelände und über Geröll fährt, was ich aber persönlich nie mache.
 
Das Straßenhandling macht die extremen Off-Road Einsätze mehr als wett, die ich vielleicht durch die Tieferlegung eingebüßt habe!
Es wurde ja schon oft gesagt dass, um das Handling und Fahrverhalten eines Motorrades, egal welches, zu verbessern, man sein Geld in ein besseres Fahrwerk investieren sollte. Jetzt kann ich bestätigen, dass ich nie eine bessere Investition zur Verbesserung meines Motorrads speziell für meinen Fahrstil, getätigt habe.
 
Die komplette Arbeit hat eineinhalb Tage gedauert und die Kosten waren 1000 Euro inklusive der Federbeine, neuer, progressiver Gabelfedern für vorne und aller Einbauarbeiten. Auch die hydraulische Federvorspannung ist da schon inbegriffen. Ich kann die Wilbers Fahrwerke wärmstens empfehlen, wenn ihr überlegt, euer Motorrad tiefer zu legen. Der Service bei Wilbers in Nordhorn war exzellent!

Geir Andersen

Kundenbericht aus Norwegen
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